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Selbstfürsorge ist kein Egoismus

Warum es wichtig ist, sich selbst nicht zu vergessen

Es gibt Menschen, die gut darin sind, für andere da zu sein.
Sie hören zu, sie kümmern sich, sie springen ein, wenn Hilfe gebraucht wird. Oft tun sie das ganz selbstverständlich – ohne viel darüber nachzudenken. Was dabei leicht geschieht: Sie selbst rücken dabei Schritt für Schritt in den Hintergrund.

Sich um andere zu kümmern gilt als Stärke.
Sich um sich selbst zu kümmern dagegen oft als etwas, das man rechtfertigen muss.

Dabei ist genau das ein Missverständnis.

Wenn Fürsorge nur in eine Richtung fließt

Viele verbinden Selbstfürsorge mit Rückzug, mit Abgrenzung oder sogar mit Egoismus. Mit dem Gedanken, sich wichtiger zu nehmen als andere. Doch echte Selbstfürsorge hat mit Abgrenzung im negativen Sinn wenig zu tun.

Sie beginnt viel früher – bei Wahrnehmung.

Wer sich selbst nicht wahrnimmt, läuft Gefahr, dauerhaft über die eigenen Grenzen zu gehen. Nicht aus Egoismus, sondern aus Gewohnheit. Aus Verantwortung. Oder schlicht aus dem Wunsch heraus, alles richtig zu machen.

Selbstfürsorge ist kein Luxus

Es geht nicht um Wellnessprogramme, um perfekte Routinen oder um optimierte Lebenskonzepte. Selbstfürsorge ist leiser als das. Oft unscheinbar. Manchmal unbequem.

Sie zeigt sich in Momenten wie diesen:

  • wenn man merkt, dass etwas zu viel wird

  • wenn man innehält, statt weiterzumachen

  • wenn man sich erlaubt, Bedürfnisse ernst zu nehmen

  • wenn man Entscheidungen nicht nur nach außen, sondern auch nach innen ausrichtet

Das sind keine großen Gesten. Aber es sind ehrliche.

Mit sich selbst freundlicher umgehen

Viele Menschen sprechen mit sich selbst deutlich härter als mit anderen. Sie verlangen mehr, erwarten mehr, verzeihen weniger. Selbstfürsorge bedeutet auch, diesen inneren Ton zu verändern.

Nicht alles bewerten zu müssen.
Nicht alles optimieren zu wollen.
Nicht immer stark sein zu müssen.

Sich selbst mit derselben Freundlichkeit zu begegnen, die man anderen selbstverständlich schenkt, ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein Zeichen von Reife.

Kleine Entscheidungen, die tragen

Selbstfürsorge entsteht nicht über Nacht. Sie ist kein Zustand, den man erreicht. Sie ist eine Haltung, die wächst – mit jeder kleinen Entscheidung.

Manchmal bedeutet sie, etwas zu tun.
Manchmal bedeutet sie, etwas zu lassen.

Und manchmal bedeutet sie einfach, sich selbst nicht zu übergehen.

Sich selbst ernst nehmen

In einer Welt, die laut ist, schnell und oft fordernd, ist Aufmerksamkeit ein kostbares Gut. Wer lernt, diese Aufmerksamkeit auch auf sich selbst zu richten, schafft Raum. Für Balance. Für Klarheit. Für ein gutes Gefühl im eigenen Leben.

Selbstfürsorge ist kein Egoismus.
Sie ist eine leise Form von Verantwortung – sich selbst gegenüber.

Und oft beginnt sie mit etwas sehr Einfachem:
dem Entschluss, sich selbst wichtig zu nehmen.

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